Cryptocoryne - Wasserkelche

Die Pflanzen der Gattung werden auch als Wasserkelche bezeichnet weil die Blütenform in der Regel an Gefäße erinnert. Das natürliche Verbreitungsgebiet ist vornehmlich der südostasiatische Raum. Dort kommen sie bevorzugt in kleineren Fließgewässern an strömungsberuhigten Stellen vor. Die Bodengründe sind teilweise sauer/schlammig bis hin zu basisch/kiesig, je nach Verbreitungsgebiet. Genauso vielfältig ist die Größe der jeweiligen Pflanzen, es gibt Arten, die nur wenige Zentimeter hoch werden (Cryptocoryne parva) und ander können fast einen ganzen Meter Blattlänge erreichen (z.B. Cryptocoryne aponogetifolia).  Es gibt Arten, die ständig emers wachsen und andere sind das ganze Jahr über submers wachsend. Viele Arten sind so spezialisiert, dass sie nicht in Aquarien gehalten werden können. Daneben gibt es jedoch eine ganze Reihe von Arten, die hervorragend für die Aquarienkultur geeignet sind. 

Alle Cryptocorynen wachsen als Rosette d.h. die Internodien sind fast ganz verschwunden und Blattansatz folgt auf Blattansatz. Es entsteht somit der Eindruck, dass die Blätter alle aus einem Punkt heraus wachsen. Selten strecken sich die Internodien und es entsteht ein Rhizom. Obwohl Cryptocorynen sich über Samen vermehren können, werden sie vorwiegend über Ausläuferbildung vermehrt, bzw. für die Aquaristik auch in Invitrokultur.

Es gibt auch eine ganze Reihe von Cryptocorynen, die durch natürliche Kreuzung aus verschiedenen Arten entstanden sind. Auch ist Poliploidie und dadurch bedingte Verschiedenartigkeit des Aussehens weit verbreitet. Deshalb gibt es eine unübersehbare Vielfalt von Phänotypen, die selbst Fachleute kaum voneinander unterscheiden können. Verschärft wird das auch durch künstliche Kreuzung von Arten, die das Durcheinander noch ausweiten, weil sie in den seltensten Fällen ausreichend dokumentiert sind.

Während größere Arten für den Hintergrund oder als Solitärpflanzen gut geeignet sind, ist die Masse der Arten für die Gruppenbeflanzung im Vorder oder Mittelgrund  zu bevorzugen. Stehen Cryptocorynen eng beieinander wachsen sie mehr in die Höhe und im Weitstand bleiben sie kleiner und strecken die Blätter mehr nach der Seite aus. Im Aquarium vermehren sie sich nur durch Ausläuferbildung, wobei eine Verdichtung des Bestandes erfolgt was zur Folge hat dass die Pflanzen größer werden. Will man kleine Pflanzen für einen Standort haben, sollte man deshalb den Bestand immer wieder auslichten, am besten die älteren Pflanzen dem Bestand entnehmen.

Die Pflanzen der Gattung werden auch als Wasserkelche bezeichnet weil die Blütenform in der Regel an Gefäße erinnert. Das natürliche Verbreitungsgebiet ist vornehmlich der südostasiatische Raum.... mehr erfahren »
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Cryptocoryne - Wasserkelche

Die Pflanzen der Gattung werden auch als Wasserkelche bezeichnet weil die Blütenform in der Regel an Gefäße erinnert. Das natürliche Verbreitungsgebiet ist vornehmlich der südostasiatische Raum. Dort kommen sie bevorzugt in kleineren Fließgewässern an strömungsberuhigten Stellen vor. Die Bodengründe sind teilweise sauer/schlammig bis hin zu basisch/kiesig, je nach Verbreitungsgebiet. Genauso vielfältig ist die Größe der jeweiligen Pflanzen, es gibt Arten, die nur wenige Zentimeter hoch werden (Cryptocoryne parva) und ander können fast einen ganzen Meter Blattlänge erreichen (z.B. Cryptocoryne aponogetifolia).  Es gibt Arten, die ständig emers wachsen und andere sind das ganze Jahr über submers wachsend. Viele Arten sind so spezialisiert, dass sie nicht in Aquarien gehalten werden können. Daneben gibt es jedoch eine ganze Reihe von Arten, die hervorragend für die Aquarienkultur geeignet sind. 

Alle Cryptocorynen wachsen als Rosette d.h. die Internodien sind fast ganz verschwunden und Blattansatz folgt auf Blattansatz. Es entsteht somit der Eindruck, dass die Blätter alle aus einem Punkt heraus wachsen. Selten strecken sich die Internodien und es entsteht ein Rhizom. Obwohl Cryptocorynen sich über Samen vermehren können, werden sie vorwiegend über Ausläuferbildung vermehrt, bzw. für die Aquaristik auch in Invitrokultur.

Es gibt auch eine ganze Reihe von Cryptocorynen, die durch natürliche Kreuzung aus verschiedenen Arten entstanden sind. Auch ist Poliploidie und dadurch bedingte Verschiedenartigkeit des Aussehens weit verbreitet. Deshalb gibt es eine unübersehbare Vielfalt von Phänotypen, die selbst Fachleute kaum voneinander unterscheiden können. Verschärft wird das auch durch künstliche Kreuzung von Arten, die das Durcheinander noch ausweiten, weil sie in den seltensten Fällen ausreichend dokumentiert sind.

Während größere Arten für den Hintergrund oder als Solitärpflanzen gut geeignet sind, ist die Masse der Arten für die Gruppenbeflanzung im Vorder oder Mittelgrund  zu bevorzugen. Stehen Cryptocorynen eng beieinander wachsen sie mehr in die Höhe und im Weitstand bleiben sie kleiner und strecken die Blätter mehr nach der Seite aus. Im Aquarium vermehren sie sich nur durch Ausläuferbildung, wobei eine Verdichtung des Bestandes erfolgt was zur Folge hat dass die Pflanzen größer werden. Will man kleine Pflanzen für einen Standort haben, sollte man deshalb den Bestand immer wieder auslichten, am besten die älteren Pflanzen dem Bestand entnehmen.

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